Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu hoher Sterblichkeit in Haus- und Wildschweinpopulationen führt. Die Ansteckung kann wie bei der europäischen Schweinepest durch direkten Kontakt mit infizierten Individuen, als auch indirekt über die Futteraufnahme oder durch kontaminiertes Material erfolgen.
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte am Samstag, den 14. Juni 2025, den ASP-Befund bei einem im Kreis Olpe gefundenen toten Wildschwein bestätigt. Zuletzt wurden Ende Juni Fälle von ASP im Kreis Olpe und Anfang Juli ein Fall im Kreis Siegen-Wittgenstein gemeldet.
Mit dem Beginn der Maisernte besteht die grundsätzliche Möglichkeit, dass Sie bei der Feldarbeit Wildschweinkadaver finden. Derartige Funde sollten Sie in jedem Fall Ihrem Veterinäramt unter Angabe des Fundortes mitteilen, damit eine Beprobung zu Ausschluss von ASP-Erreger veranlasst werden kann. Zusätzlich sollte der Jagdausübungsberechtigte bzw. Revierinhaber informiert werden.
Fachbereich Tiere und Lebensmittel Kreis Borken, Tel. 02861/681-3801
Machen Sie bitte in jedem Fall von dieser Möglichkeit Gebrauch. Das Ignorieren möglicher positiver Kadaver in der Hoffnung die Seuche dann unter dem Radar laufen zu lassen wird in jedem Fall zu einer weiteren Verbreitung des Virus und einer deutlich komplexeren Bekämpfung im Nachgang führen!
Laufend aktualisierte Informationen zum Geschehen finden Sie auf der Sonderseite (inkl. Live-Ticker) des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und auf der Internetseite des LJV NRW.
