
Die Sanierung
Der Schießstand in Ahaus-Ammeln musste von Grund auf saniert werden. Wegen eines Brandes waren die Bahnen für den laufenden Keiler und Kipphasen nicht mehr nutzbar. Dies führte zu einem stark eingeschränkten Schießbetrieb und machte diese Sanierung zwingend notwendig.
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Die Schießbahnen für Lang- und Kurzwaffen werden auf den neuesten Stand gebracht. Dazu gehören im Wesentlichen Maßnahmen zum Schallschutz, zur Sicherheit (z.B. Kugelfänge) sowie der Einsatz neuster Schießstandtechnik. Als Highlight sind die dann wieder entstehenden Schießbahnen für den laufenden Keiler und den Kipphasen anzusehen. Damit erhält jeder Jäger/jede Jägerin die Möglichkeit, neben der Schießausbildung auch die wichtigen Schießnachweise für die Drück- und Treibjagd zu erlangen. Das wurde beim Schießstand in Ahaus sehnsüchtig vermisst.
Nach einer langen Planungsphase sind die Bauarbeiten inzwischen gestartet. Aufgrund dessen ruht aktuell der Schießbetrieb voraussichtlich noch bis Herbst 2024, so dass Schützen auf die umliegenden Schießstände ausweichen müssen.
Wir halten Sie hier in unregelmäßigen Abständen über den Stand der Sanierung auf dem Laufenden.
Januar 2024
Die Bau- und Abbrucharbeiten beginnen.
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März 2024
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Mai 2024
“Schießstand teurer als gedacht – Jäger und Sportschützen hoffen auf Zuschüsse der Stadt Ahaus” – dies ist der Titel eines Anfang Mai auf der Internetseite der Münsterlandzeitung erschienen Artikels, zu dem es folgende Anmerkungen gibt:
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Laut Auskunft des Geschäftsführers des Schießstandes Ahaus, wird in dem Artikel der Sachverhalt nicht in allen Bereichen zutreffend wiedergegeben. Die Sanierung des Schießstandes verläuft planmäßig. Die bisher anfallenden Kosten liegen innerhalb des Finanzierungsrahmens. Ein zusätzlicher Finanzbedarf besteht daher aktuell nicht.
Die im Raum stehenden Mehraufwendungen sind allein dem Wunsch der Schützengilde Ahaus zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche technische Einrichtung, die nur zur Nutzung durch Sportschützen vorgesehen ist. Folglich gibt es an dieser Maßnahme auch keine Beteiligung der Kreisjägerschaft Borken.


Juni 2024
Am Schießstand Ahaus geht es voran – inzwischen wurde das Gebäude des Schießstandes, soweit erforderlich, völlig entkernt. Außerdem sind die Erdarbeiten nahezu abgeschlossen und die Bodenplatten für die neuen Geschossfangkammern wurden gegossen. Auch die Rohbauarbeiten an der Mauer zum 100 Meter Schießstand sind gestartet. Als nächstes beginnt die Firma Terhalle mit ihren Arbeiten.
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Anfang Juli 2024
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Ende Juli 2024
Inzwischen sind die Rohbauarbeiten am Kurzwaffenstand abgeschlossen. Die Geschossfangkammern für die 50 m- und 100 m-Bahn sind fast fertig. Zudem wurden die ersten Mauerteile gesetzt, damit die Dachdeckerarbeiten beginnen können.
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August 2024
Nach Beendigung der Betriebsferien gehen die Hochbauarbeiten am Schießstand wie geplant weiter. Der Schwerpunkt liegt aktuell bei der Arbeit an der 50 Meter Bahn. Diese Bahn ist von der Konstruktion her die aufwendigste, da hier auch die Vorrichtungen für den laufenden Keiler und Kipphasen mit eingebaut werden. Mit einem hohen Aufwand an Beton und Eisen werden zusätzlich die ersten Stellwände aufgestellt, damit die Zimmerarbeiten beginnen können. Diese Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen. Das Äußere des Schießstandes nimmt täglich mehr an Gestalt an.
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Anfang September 2024
Inzwischen sind die Geschoßfangkammern im Rohbau fertig. Nun werden die Seitenwände aufgestellt und die ersten Stahlplatten an den Schützenständen angebracht.
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Ende September 2024
Im September hat sich der Vorstand der Kreisjägerschaft Borken ein Bild vom Stand der Bauarbeiten am Schießstand gemacht. Norbert Lück, Geschäftsführer der Schießstand Ahaus gGmbH führte alle Beteiligten über das Gelände und erläuterte die aktuellen Baumaßnahmen, die Besonderheiten bei der Bauausführung, aber auch die bisher aufgetretenen Herausforderungen.
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Er skizzierte im Rahmen der Begehung außerdem die zukünftige Gestaltung der Schießanlage mit den Schießständen, dem Büroraum sowie dem geplanten Waffenraum.
Aktuell ist ein Großteil der Rohbauarbeiten abgeschlossen. Die Geschossfangkammern und die Seitenwände sind, mit Ausnahme der Außenmauer, weitgehend fertiggestellt. Im Innenbereich liegt zurzeit ein Hauptaugenmerk beim Schallschutz und den Sicherheitsvorkehrungen. Letztere werden durch umfangreiche Metallarbeiten an der Decke und einer Vielzahl von Kugelfängen im Boden sowie in der Höhe gewährleistet.






Ende November 2024
Inzwischen sind die Rohbauarbeiten sowie die Installation der Kugelfänge fast vollständig erledigt. Die Innenarbeiten, insbesondere zum Schallschutz, kommen gut voran.
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Anfang Dezember 2024
Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen. Die Geschossfangkammern werden in Kürze mit Sand gefüllt. Der Schwerpunkt liegt jetzt bei den Zimmer-und Elektroarbeiten. Ebenfalls wurde das Bohrloch für das Löschwasser gefertigt (Tiefe 39 Meter). Der Wall wurde bepflanzt.
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Mitte Dezember 2024
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Anfang Februar 2025
Inzwischen sind die Geschossfangkammern mit Sand gefüllt und bei den Elektroarbeiten werden große Fortschritte gemacht. Die Maurerarbeiten der Waffenkammer sind ebenfalls abgeschlossen.
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Ende Februar 2025
Die Pflasterarbeiten haben begonnen und die ersten Teile der Schießstandtechnik wurden angebracht.
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April 2025
Jetzt geht es mit großen Schritten Richtung Endspurt. Bald ist es soweit und es kann endlich geschossen werden!
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Mai 2025
Es geht nun endlich los und es kann wieder geschossen werden!
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Dezember – Februar 2026
Jetzt werden auch unser Parkplatz und das Dach des Schießstandes instand gesetzt!
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April 2026
Endlich ist es soweit – auch das Dach sowie der Parkplatz und die Technik sind fertig und wir konnten alle Interessierten zum Tag der offenen Tür einladen.
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Der Tag der offenen Tür zur Instandsetzung war ein voller Erfolg und bot vielen Interessierten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
So standen an jedem Stand Ansprechpartner bereit, um den Gästen den Schießstand, die Abläufe und die Hintergründe ausführlich zu erklären. Jeder hatte die Möglichkeit sich individuell zu informieren, um einen guten Eindruck von der Anlage gewinnen – auch ohne laufenden Schießbetrieb.
Insgesamt sorgte ein abwechslungsreiches Programm für beste Unterhaltung: Die Jagdhornbläser schufen eine besondere Atmosphäre, die Einweihung der rollenden Waldschule stieß auf große Begeisterung, besonders bei den kleinen Gästen und nicht zuletzt die Grußworte des LJV, des Kreises und der Stadt, die die Bedeutung de Anlage und die Arbeit der Jägerschaft würdigten, gaben der Veranstaltung den entsprechenden Rahmen.
Bei Kaffee und Kuchen sowie einem Imbiss kamen viel gute Gespräche zustande, so dass der Tag eine schöne Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre bot.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern für ihr Kommen und ganz besonders bei allen Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement!
