Alle Infos auf einen Blick – FAQ

Wo und wie melde ich mich an?

  • Die Anmeldung erfolgt über das elektronische Anmeldeformular. Das Mindestalter beträgt 15 Jahre. Bitte denk daran, dass bei minderjährigen Kursteilnehmern beide Erziehungsberechtigten einwilligen müssen.
  • Die Daten werden automatisch weitergeleitet und du bekommst eine Bestätigungsmail mit weiteren Infos durch die Geschäftsstelle (Achtung: Aktuell erhalten Gmail-Adressen keine automatische Bestätigungsmail, die Daten kommen aber bei uns an).

Was kostet die Ausbildung und wie muss ich den Kurs bezahlen?

Die Kosten für den Vorbereitungskurs zur Jägerprüfung der KJS Borken belaufen sich auf insgesamt 1.950 € (zzgl. der Prüfungsgebühren des Kreises Borken). Eine Anzahlung von 500 € wird nach deiner Anmeldung eingezogen. Daraufhin erhältst du eine Anmeldebestätigung und du bist dabei!
Die restlichen 1.450 € werden kurz vor Kursbeginn im Januar von deinem Konto eingezogen.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Vor Kursbeginn findet, meist im November, ein Informationsabend zum Vorbereitungskurs mit Einführung in die digitale und analoge Ausbildungswelt der Jagdschule statt. Der eigentliche Kurs beginnt in der Regel im Januar und endet nach ca. 3,5 Monaten im April mit der staatlichen Jägerprüfung.

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In der Zeit der Ausbildung erwartet dich eine vielfältige, interessante und jagdpraktische Begleitung auf dem Weg zum Jagdschein. Die verschiedenen Sachgebiete werden dir sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis nähergebracht.

Die Theorieabende finden unter der Woche im Heimathaus in Ahaus-Wessum (für die Teilnehmer aus dem Nordkreis) oder im Wirtshaus Sicking in Oeding (für die Teilnehmer aus dem Südkreis) statt. Die Praxis wird bei diversen Reviergängen vermittelt, so zum Beispiel die Kenntnisse zum Wald-und Landbau, Hundewesen, Wildbretverwertung, Naturschutz sowie Jagdpraxis.


Sachgebiete der Ausbildung

Wildtierkunde, Wildbiologie, Wildhege & Naturschutz

Jagdbetrieb, waidgerechte Jagdausübung, Sicherheitsbestimmungen, Jagdgebrauchshundewesen, Behandlung des erlegten Wildes, Wildtierkrankheiten, Land- und Waldbau & Wildschadensverhütung

Waffenkunde, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (insbesondere sichere Waffenhandhabung, Gebrauch und Pflege)

Jagdrecht, Waffenrecht, Tierschutzrecht & Natur- und Landschaftspflegerecht

Wir legen großen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung. Diese findet bei verschiedenen Reviergängen/Revierpraxistagen in heimischen Revieren, Exkursionen z.B. für Land- und Waldbau, zum Versorgen und Verwerten von erlegtem Wild und zur Waffenhandhabung statt. Außerdem absolvierst du während des Vorbereitungskurses die Ausbildung für den Sachkundenachweis „Naturschutz“ und die Schulung zur “Kundigen Person” nach den Fleischhygienevorschriften.

Auch das Schießen will gelernt sein, sei es mit Flinte (Schrot), Büchse (Kugel) und Pistole oder Revolver. Dieser Teil der Ausbildung findet am Wochenende auf dem Schießstand in Coesfeld-Flamschen statt (Freitagabend und am Samstagmorgen für den Nordkreis, am Sonntagmorgen für den Südkreis). Mit der Ausbildung erwirbst du einen Nachweis über die sichere Handhabung und das Schießen mit einer Kurzwaffe.

Woher bekomme ich mein Lehrmaterial?

Du erhältst nach Deiner Lehrgangsanmeldung und dem Einzug deiner Anzahlung unser hauseigenes, kontinuierlich den aktuellen Erfordernissen angepasstes Ausbildungspaket, u. a. diverse Lehrbücher und der Zugang zur digitalen Ausbildungs-App “Jägerschmiede”.

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Das Ausbildungspaket bekommst du nach erfolgreicher Anmeldung. So kannst du die Sommermonate nutzen, um dich in die Materie einzulesen.

Der Zugangscode zur Jägerschmiede wird nach dem Infoabend versandt, so dass du die App bereits vor Schulungsbeginn zum Lernen nutzen kannst und auch solltest.

Wie viel Zeit benötige ich zum Lernen?

Der Unterricht umfasst eine Menge Theoriestoff. Das Lernen zuhause sollte im Vorfeld des Kurses ein Einlesen in das Lernmaterial und der Jägerschmiede sein.

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Anschließend solltest du hauptsächlich das im Unterricht Erlernte wiederholen und die Multiple Choice Fragen für die schriftliche Prüfung (Prüfungsfragenkatalog NRW) lernen. Dieser Fragenkatalog muss im Vorhinein mehrfach, intensiv gelernt werden!
Das persönliche Zeitvolumen hängt von jedem einzelnen ab. Es macht in jedem Fall Sinn sich für die vier Monate der Jagdscheinausbildung nicht noch etwas Zusätzliches anzunehmen. Idealerweise bildet Ihr untereinander Lerngruppen, woraus vielfach hinterher jagdliche Freundschaften entstehen.

Wie läuft die Prüfung ab?

Die Prüfung zur Erlangung des Jagdscheins gliedert sich in eine schriftliche sowie eine mündlich-praktische Prüfung und die Schießprüfung.

schriftlich

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Du wirst in vier Fachgebieten abgefragt:

  1. Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Naturschutz
  2. Jagdbetrieb, waidgerechte Jagdausübung, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land- und Waldbaues, Wildschadenverhütung
  3. Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (insbesondere sichere Handhabung, Gebrauch und Pflege der Jagd- und Faustfeuerwaffen)
  4. Jagdrecht, Grundsätze und wichtige Einzelbestimmungen des Waffenrechts, des Tierschutzrechts, des Naturschutz- und Landschaftspflegerechts

Pro Fachgebiet werden dir 20 Fragen gestellt, insgesamt also 100 Fragen. Die Beantwortung erfolgt im Multiple-Choice-Verfahren (Antwort durch Ankreuzen). Der schriftliche Teil der Prüfung ist bestanden, wenn entweder in jedem Sachgebiet mindestens 14 Fragen oder insgesamt mindestens 70 Fragen, darunter 14 Fragen aus dem Sachgebiet Nr. 1, richtig und vollständig beantwortet sind. Hier geht es zum offiziellen Prüfungsfragenkatalog NRW. Wir empfehlen das Lernen mit einer App, z.B. mit der Büffeln App.

mündlich-praktisch

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Hier wird der Wissensstand der Bewerber aus den o. g. vier Sachgebieten in kleinen Gruppen von höchstens drei Personen abgefragt. Je Bewerber soll dieser Prüfungsteil nicht länger als 30 Minuten dauern.

Bestanden ist die mündliche Prüfung, wenn die Leistungen in drei Sachgebieten, darunter Sachgebiet 1 und 3 mit “bestanden” bewertet wurden.

schießen

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Büchsenschießen
Es müssen fünf Schüsse sitzend aufgelegt auf den Rehbock aus 100 m Entfernung und fünf Schüsse auf den laufenden Keiler (50 m) abgegeben werden. Erreicht werden müssen auf die Rehbockscheibe 40 Ringe und zwei Treffer in den Ringen auf den laufenden Keiler.

Flintenschießen
Es werden zehn bewegliche Ziele beschossen (Skeet, Trap oder Kipphase). Die Mindestanforderung besteht darin, drei Wurftauben oder fünf Kipphasen zu treffen. Bei uns wird derzeit die Disziplin Skeet geschossen.
Dem Bewerber wird es ermöglicht, nicht bestandene Schießleistungen noch am gleichen Tag zu wiederholen.

Was passiert, wenn man die Prüfung nicht besteht?

Das ist nicht schlimm. Du kannst die Prüfung bzw. den nicht bestandenen Prüfungsteil wiederholen. Bei der schriftlichen Prüfung musst du leider ein Jahr warten. Bei den anderen Prüfungsteilen gibt es nach drei Monaten einen zentralen Nachtprüfungstermin, meist im September.

Wie geht es nach der Prüfung weiter?

Nach der Prüfung beginnt Dein Jägerleben.

Die Kreisjägerschaft unterstützt dich an deinem Wohnort durch den Hegering (örtliche Vereinigung der Jägerschaft), über den du Kontakt zu Veranstaltungen und anderen Jägern erhältst.

Wir bieten zudem viele Seminare zur Weiterbildung an, egal ob Fangjagdseminar, Zerwirk- und Kochkurse oder den Motorsägenführerschein, für jeden ist das Richtige dabei.

du bist zwischen 16 und 35 Jahre alt? Dann schau auf jeden Fall auch bei den Jungen Jägern vorbei!